Mit der Lebensgeschichte eines Demenzkranken arbeiten: Immer mehr Pflegeeinrichtungen erkennen, wie sinnvoll das ist. Zu Recht, wie eine Übersicht der internationalen Studien auf diesem Gebiet zeigt.
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein zukünftiger Bewohner hängt sehr an seinem Haustier. Er weigert sich, sein Zuhause ohne den geliebten Zwei- oder Vierbeiner zu verlassen. Kein Problem, ins Pflegeheim Lückerheide dürfen Tiere einfach mitkommen – sogar ein Pferd.
Katzen, Hunde, Vögel, Kaninchen und Hamster – Menschen mit Demenz leben beim Umgang mit Tieren auf. Sie zeigen weniger „Problemverhalten“, ein besseres Sozialverhalten und fühlen sich weniger einsam. Das haben Studien im In- und Ausland gezeigt.
Viele alte Menschen mit Demenz haben Untergewicht. Doch man kann dafür sorgen, dass sie besser essen. Zum Beispiel, indem man eine gemütliche Atmosphäre schafft. Das Ergebnis? Die Senioren nehmen zu und auch ihre geistigen Fähigkeiten verbessern sich!
Auf gesunde Ernährung sollte bei allen Senioren geachtet werden, bei beginnender Alzheimer-Krankheit jedoch besonders. Schon in den Anfangsstadien der Erkrankung besteht die Gefahr von Mangelernährung, wie eine neuere kanadische Studie zeigt.
Wirklicher Kontakt - das ist das Allerwichtigste bei der Unterstützung von Menschen mit Demenz. Doch das ist nicht immer einfach, vor allem dann nicht, wenn die Demenz schon weit fortgeschritten ist. Hier können Clowns eine hilfreiche Rolle spielen. Über Clowns in Deutschland und den Niederlanden.