Mit der Lebensgeschichte eines Demenzkranken arbeiten: Immer mehr Pflegeeinrichtungen erkennen, wie sinnvoll das ist. Zu Recht, wie eine Übersicht der internationalen Studien auf diesem Gebiet zeigt.
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein zukünftiger Bewohner hängt sehr an seinem Haustier. Er weigert sich, sein Zuhause ohne den geliebten Zwei- oder Vierbeiner zu verlassen. Kein Problem, ins Pflegeheim Lückerheide dürfen Tiere einfach mitkommen – sogar ein Pferd.
Katzen, Hunde, Vögel, Kaninchen und Hamster – Menschen mit Demenz leben beim Umgang mit Tieren auf. Sie zeigen weniger „Problemverhalten“, ein besseres Sozialverhalten und fühlen sich weniger einsam. Das haben Studien im In- und Ausland gezeigt.
Für viele alte Menschen mit Demenz ist das Duschen und Baden eine wahre Katastrophe. Sie fühlen sich dabei unbehaglich und erwidern die eifrigen Bemühungen der Pflegekräfte mit Aggression. Aber es gibt neue Nachrichten aus den USA und Schweden: Wenn man die Sache richtig anfasst, nimmt die Aggression erheblich ab.
Das Waschen, Baden und Duschen in Pflegeheimen ist oft ein wahrer Kampf. Unangenehm für die Bewohner, stressig für die Pflegenden. Zum Glück scheint eine Lösung nahe zu sein: „personenorientiertes Duschen“ und die „Handtuch-Wasch-Methode“. Wird das Planschen und Waschen wieder angenehm und entspannt?
Geht die Morgenpflege mühsam vonstatten? Einfach dabei singen! Eine schwedische Studie hat ergeben, dass eine singende Pflegekraft einen guten Einfluss auf alte Menschen mit Demenz ausübt. Sie verhalten sich positiver, empfinden mehr Freude, sind weniger aggressiv und die Kommunikation fällt leichter. Auch Hintergrundmusik wirkt sich positiv aus.
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