Wenn das Gedächtnis, die Denk- und Ausdrucksfähigkeit immer mehr nachlassen, braucht man die verständnisvolle Unterstützung anderer, aufmerksame, respektvolle, herzliche und kluge Unterstützung. Pflegefachkräfte und Angehörige können das lernen.
Mit der Lebensgeschichte eines Demenzkranken arbeiten: Immer mehr Pflegeeinrichtungen erkennen, wie sinnvoll das ist. Zu Recht, wie eine Übersicht der internationalen Studien auf diesem Gebiet zeigt.
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein zukünftiger Bewohner hängt sehr an seinem Haustier. Er weigert sich, sein Zuhause ohne den geliebten Zwei- oder Vierbeiner zu verlassen. Kein Problem, ins Pflegeheim Lückerheide dürfen Tiere einfach mitkommen – sogar ein Pferd.
Katzen, Hunde, Vögel, Kaninchen und Hamster – Menschen mit Demenz leben beim Umgang mit Tieren auf. Sie zeigen weniger „Problemverhalten“, ein besseres Sozialverhalten und fühlen sich weniger einsam. Das haben Studien im In- und Ausland gezeigt.
Wirklicher Kontakt - das ist das Allerwichtigste bei der Unterstützung von Menschen mit Demenz. Doch das ist nicht immer einfach, vor allem dann nicht, wenn die Demenz schon weit fortgeschritten ist. Hier können Clowns eine hilfreiche Rolle spielen. Über Clowns in Deutschland und den Niederlanden.
Geht die Morgenpflege mühsam vonstatten? Einfach dabei singen! Eine schwedische Studie hat ergeben, dass eine singende Pflegekraft einen guten Einfluss auf alte Menschen mit Demenz ausübt. Sie verhalten sich positiver, empfinden mehr Freude, sind weniger aggressiv und die Kommunikation fällt leichter. Auch Hintergrundmusik wirkt sich positiv aus.
Professor Jan Hamers über Bewegungsfreiheit Auch alte Menschen mit Demenz möchten sich frei und gefahrlos bewegen können. Trotzdem werden viele in ihrer Bewegungsfreiheit eingeschränkt. Sie werden zum Beispiel festgebunden, „fixiert“, wie es im Jargon heißt. Warum? Und mit welchen Folgen? Welche Alternativen gibt es, und wann könnten sie erfolgreich sein? Professor Jan Hamers hat das Wort.