Wichtig ist eine angenehme und sichere Wohnung, in der man sich wirklich zuhause fühlt. Ein Wohnumfeld, in dem man sich frei und sicher bewegen kann, und auch Erlebnisse und Anregungen nicht zu kurz kommen. Das ist die Voraussetzung für ein schönes Leben. Evtl. können auch bauliche Veränderungen und/oder eine sinnvolle Einrichtung der Wohnung sowie speziale Hilfsmittel dazu notwendig sein.
Man stelle sich folgende Situation vor: Ein zukünftiger Bewohner hängt sehr an seinem Haustier. Er weigert sich, sein Zuhause ohne den geliebten Zwei- oder Vierbeiner zu verlassen. Kein Problem, ins Pflegeheim Lückerheide dürfen Tiere einfach mitkommen – sogar ein Pferd.
Katzen, Hunde, Vögel, Kaninchen und Hamster – Menschen mit Demenz leben beim Umgang mit Tieren auf. Sie zeigen weniger „Problemverhalten“, ein besseres Sozialverhalten und fühlen sich weniger einsam. Das haben Studien im In- und Ausland gezeigt.
Im Bethesda Altenheim in Gronau wird nicht fixiert. Es werden auch so wenig wie möglich Beruhigungsmittel verabreicht. Stattdessen richten sich die Pflegekräfte nach den Wünschen und Bedürfnissen der Bewohner; die Bewohner gestalten ihren eigenen Tagesrhythmus und können zudem an Kräftigungsübungen teilnehmen. ,,Mutig sein und neue Wege ausprobieren“, lautet das Motto.
In Kanada gibt es ein Pflegeheim, das schon acht „Therapiegärten“ angelegt hat. Wie erfahren die Bewohner diese Gärten? Bei der Erforschung dieser Frage ergaben sich nützliche Tipps.
Weniger Depressionen, bessere Stimmung und ein geringerer Abbau von Verstand und Gedächtnis: So wirkt ausreichende Beleuchtung bei Senioren mit Demenz. Das ist das Ergebnis einer bahnbrechenden Studie von u.a. Eus van Someren. Durch ausreichende Beleuchtung lässt sich die biologische Uhr sogar einigermaßen wiederherstellen.